FAQ

Ausschnitt aus einem Audio-Interview:

 

1) Was ist Design Thinking?

„Es ist eine Problemlösungsmethode und Denkhaltung aus der sich ein logischer Prozess erschließt.“

2) Wann und wo lässt sich Design Thinking einsetzen?

„Ursprünglich stammt Design Thinking aus der Produktentwicklung – ich selber löse damit aber auch gerne komplexe und gesellschaftliche Fragestellungen – zum Beispiel: Wie machen wir aus jungen Leuten Jungwähler?“

3) Wem hilft es? Wer kann es anwenden?

„Wer etwas Neues starten will oder bei einem Projekt stecken geblieben ist.

Der Start ist unkompliziert und es wird schnell klar, dass die bisher im Projekt gewonnenen Informationen nicht umsonst sind sondern Grundlage der weiteren Entwicklung. Wenn jemand bisher gescheitert ist – kann er den alten Weg dann auch ruhigen Gewissens verwerfen.“

4) Nimmt man Design Thinking zum Projektbeginn?

„Effektiver ist es natürlich das projektbegleitend zu machen. Warum sollte man einen Staffellauf stark beginnen und dann stark nachlassen?“

5) Was ist das Ergebnis eines solchen Workshops? Ein gemeinsames Verständnis vom Problem, Wireframes, Customer Journey…?

„Das hängt allein von der Fragestellung ab. Es ist eine validierte Lösung der gestellten Frage. Hängt dann davon ab – ob die Frage mit einem Produkt, Service oder gesellschaftlichem Wandel zu beantworten ist. Kodak hatte sehr früh Ingenieure, die sich um digitale Fotografie gekümmert haben. Das wurde nicht weiterverfolgt, weil es das Geschäftsmodell gefährdete – macht aber total Sinn den größten Feind seines eigenen Geschäftsmodell genau zu kennen – das kann auch das Ergebnis sein.“

6) Kann jemand der “völlig unkreativ” teilnehmen?

„Ja klar, jeder Mensch war mindestens als Kind kreativ. Wenn das jemand verlernt hat dann ist das lediglich abtrainiert. Ich arbeite gerne mit ihnen – denn sie sind umso verblüffter auf was sie alles kommen.“